Großes Interesse am Fachtag „Aquaponik“ des Projekts „LandWert – Mehr als Rest“ am 13.2.2026: Zwischen 30 und 40 Teilnehmer kamen nach Rottenbach und Diersbach – darunter Gäste aus Tirol, Salzburg und Niederösterreich.
Die Mischung war vielfältig: Interessierte aus Landwirtschaft, Forschung, Landwirtschaftskammer, Vertreter der beteiligten LEADER-Regionen sowie erfahrene Aquaponik-Betreiber. Rund die Hälfte hatte bisher wenig Erfahrung mit dem Thema, ein Viertel brachte bereits Praxiswissen mit. Einige Teilnehmer betreiben Aquaponik bereits erfolgreich im Tagesgeschäft. Das sorgte für intensive und fachlich spannende Diskussionen.
Im Mittelpunkt standen die Wahl geeigneter Fischarten sowie passende Gemüsekulturen. Aus der Praxis wurde klar: Der Fischverkauf bringt derzeit mehr direkte Wertschöpfung, Gemüse spielt wirtschaftlich noch eine Nebenrolle.
Die Kundenstruktur reicht vom Einzelkonsumenten über Gastronomiebetriebe bis zu B2B-Kunden – mit hoher Kundenbindung.
Der Einstieg in Aquaponik gilt als niederschwellig: Neben ausreichend Platz braucht es vor allem handwerkliches Geschick. Technik und Know-how sind am Markt verfügbar, Unterstützung bieten auch die Landwirtschaftskammern.
Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „LandWert – Mehr als Rest“ sind bis 2027 geplant.
Interessierte zum Thema können sich beim Projektteam melden (https://www.mostlandl-hausruck.at/landwert), bei den beteiligten LEADER-Regionen oder bei der Landwirtschaftskammer informieren.
Projektinfobox:
„LandWert – Mehr als Rest“ ist ein regionsübergreifendes Projekt zu Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft für Landwirtschaft und Gewerbe. gemeinsam getragen von den LEADER-Regionen Mostlandl Hausruck, Eferdinger Land, Wels Land, Traunviertler Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen.
Das Projekt läuft von Mitte 2025 bis Mitte 2027 mit dem Ziel, neue Ideen zu entwickeln, um Reststoffe und Nebenprodukte in der Region sinnvoll zu verwerten. Durch Veranstaltungen, Exkursionen und Fachvorträge wird der Erfahrungsaustausch zwischen Betrieben, Forschung und Praxis gefördert.
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